Royal Observatory

Die Berechnung der Längenposition eines Schiffes verlangt zwei genaue Messungen - die Position der Sterne sowie den Zeitunterschied zwischen dem Standort des Schiffes und der Zeit zu Hause.

Zu Beginn des 17. Jahrhunderts brachen britische Schiffe auf, um Kolonien zu gründen, mussten aber aufgrund ungenauer Navigation schwere Verluste in Kauf nehmen. Aus diesem Grunde wurde es immer unverzichtbarer, die exakte Position der Schiffe auf See auszumachen.

1675 zeigte John Flamsteed, dass eine Methode zur Bestimmung der Längenposition auf See (anhand der Stellung des Mondes) mit den existierenden astronomischen Daten unmöglich funktionieren konnte. Diese Entdeckung führte zum Bau des ROYAL OBSERVATORY und zu seiner Ernennung zum ersten königlichen Astronom mit der spezifischen Aufgabe, die Navigation zu perfektionieren. Vermutlich hat er die Position von über 3.000 Sternen bestimmt und darüber hinaus die Basis zur Bestimmung der Längengrade errichtet.

Dennoch war es erst durch die Entdeckung des Seechronometers möglich, die exakte Position eines Schiffes bezüglich der heimatlichen Zeit zu berechnen. Einige der außergewöhnlichen Versuche, diesen grundlegenden Schritt zu machen, sind im Observatorium dokumentiert.

Internetseite: www.rog.nmm.ac.uk

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